Newsletter – was wir noch tun können

Liebe Eltern

Wir bekommen immer wieder mails von euch, in denen ihr schreibt, dass der Arbeitskampf und die Folgen für die Eltern und Kinder in den Medien zuwenig Beachtung bekommt und die Entscheidungsträger oft gar nicht wissen was da los ist in den Familien. Andere wiederum fragen uns, was sie noch machen können, damit der Streik aufhört. Und wiederum andere teilen uns ihre Erwartung an uns mit, dass wir uns für sie einsetzen und stark machen sollen. Und in den letzten Tagen erreichen uns auch immer mehr mails von Eltern, die uns berichten, was sie planen zu tun oder bereits schon getan haben: Treffen mit ver.di organisieren, emails schreiben, Petition starten, zu Veranstaltungen von ver.di gehen, Leserbriefe schreiben, Sammelklage einreichen, emails schreiben oder anrufen beim Radio, wenn gerade darüber berichtet oder diskutiert wird.

Jeder kann etwas machen! Wir als Elternvertretung und ihr als Eltern. Die Summe der Aktionen, von Eltern in Dortmund und bundesweit, von uns und Elternvertretungen landes- und bundesweit, von Verbänden, Politikern und diversen Instituten, die mit diesem Thema zu tun haben. Alles zusammen hat eine Wirkung!

Das zeigte sich zum Beispiel sehr deutlich bei der Ratssitzung am 07. Mai. Die Anwesenheit von Eltern und Kindern bei dieser Ratssitzung hat gewirkt! Es kam nicht zum Beschluss des von der SPD eingebrachten Vorschlags, die Beiträge erst ab dem 11. Streiktag zurück zu zahlen, sondern bereits ab dem 1. Streiktag! Danke an dieser Stelle, an die Eltern, die sich spontan zu dieser Aktivität entschlossen hatten.

Das kann doch also nur heißen: Weiter machen mit Aktionen, sich einbringen, mitteilen und die Entscheidungsträger und Verantwortlichen persönlich ansprechen, telefonisch und per email! Immer wieder sagen:

  • Ich möchte, dass Sie wissen, welche Folgen dieser Streik für die Eltern und Kinder hat.
  • Deswegen berichte ich Ihnen von meiner Situation!
  • Deswegen fordere ich Sie, als gewählten Volksvertreter dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass dieser Arbeitskampf, dieser Streik, sehr schnell ein Ende findet.
  • Ich bitte Sie auch, mich über ihre Sichtweise, ihre Schritte und Aktivitäten in dieser Sache zu informieren.

Hier folgen nun Namen und emailadressen der stimmberechtigten Ratsmitglieder im Ausschuss Kinder, Jugend und Familie:

SPD:
Friedhelm Sohn, fsohn@stadtdo.de
Martin Grohmann, kontakt@martin-grohmann.info
Gudrun Heidkamp, gheidkamp@stadtdo.de
Rita Brandt, rita.brandt@gmx.de

CDU:
Christian Barrenbrügge, christian.barrenbruegge@gmx.de
Thomas Bahr, thomasbahr@web.de
Ute Mais, umais@ute-mais.de

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Uta Schütte-Haermeyer, uta.schuette@t-online.de

Die Linke/Piraten:
Nursel Konak, nursel.konak@dielinke-dortmund.de
Petra Tautorat, petra.tautorat@dielinke-dortmund.de

Euer Stadtelternrat Dortmund