Der neue JAEB Dortmund ist gewählt

Es haben am 29.10. über 70 Elternvertreter aus den Dortmunder Kitas an der Online Veranstaltung teilgenommen und somit waren wir beschlussfähig und konnten den neuen JAEB wählen. Allen Gewählten an dieser Stelle schon mal herzlichen Glückwunsch und auf eine gute und erfolgreiche Zeit im JAEB Dortmund!

Wir bedanken uns auch nochmal an alle die nicht mehr dabei sein konnten für Ihre Arbeit im JAEB Dortmund.

Hier nun die neue Zusammensetzung des JAEB Dortmund 2020/2021

Said Kassem 1.Vorsitzender des JAEB // FABIDO Erbpachtstraße

Melanie Unger Stellv. Vorsitzende des JAEB // Ev. Kita Kirchhörde

Farah Hafhaf 1. Delegierte für den LEB // Stepke Kita Zaubertanz

Jana Göbel Stellv. Delegierte für den LEB // Ev. Georgskindergarten

Ayla Schikorra // FABIDO Rotbuchenweg

Yasmin Sakulski // Kath. St. Urbanus

Nora Grasse // VKK Fam. Zentrum

Jessika Schenk // Kath. St. Barbara

Tobias Rudolf // FABIDO Steinkühlerweg

Elke Pulzoch // Kath. St. Aloysius

Dr. Oliver Wölfel // Kath. hl. Familie Marten

Katja Cabadak // AWO Evinger Parkweg

Bengül Senarslan // EI. Bambini e.V.

Jessica Gomes Jelonek // FABIDO Syburger Kirchweg

Peter Rennert // Kita Gut Königsmühle

Anika Görlitz // Kita ConSol

Norman Müller // Kath. St. Marien

Angelika Schnitker // FABIDO Ligusterweg

Jasmin Bleier // FABIDO Marienborn

Sarah Haddouch // FABIDO Grävingholz

Nicole Habili // Kinder Kunsthaus Hugolino

Katrin Fischer // AWO Kita Bruchheck

Denise Schallwig // EI. Kindernest Sterntaler e.V.

Im Beirat bleiben weiterhin tätig

Nicole Belchhaus, Michael Ewerdwalbesloh, Hasan Aslantürk, Hatice Aydin-Sönmez und Zülfie Aytuna Sunal

Vollversammlung am 29.10.2020

Liebe Elternbeiräte,

wir begrüßen Euch herzlich als neu oder wieder gewählten Elternbeirat!

In dieser Funktion möchten wir Euch herzlich zur Vollversammlung der Elternbeiräte der Dortmunder Kindertageseinrichtungen am

Donnerstag, den 29.10.2020 um 19:00 Uhr

einladen.

Aufgrund der aktuellen Corona Situation, ist es nicht möglich, eine öffentliche Präsenzveranstaltung abzuhalten, deshalb wird die Vollversammlung über das Online-Konferenz Programm ZOOM veranstaltet. Mit dem Programm ist es möglich, eine Wahl anonym durchzuführen. Weitere Informationen über ZOOM finden Ihr in der Einladung, die Euch in den nächsten Tagen über Eure Einrichtung erreichen sollte.

Im Rahmen dieser Vollversammlung informieren wir Euch über die Arbeit im vergangenen Jahr und anschließend wird die jährliche Wahl des Gremiums durchgeführt. Grundlage hierfür ist § 11 Abs. 2 des Kinderbildungsgesetzes, in dem die Mitwirkung der Elternbeiräte auf

örtlicher Ebene geregelt ist. Die Gültigkeit der Wahl des Jugendamtselternbeirates setzt voraus, dass sich 15% aller Elternbeiräte aus den Tageseinrichtungen für Kinder im Jugendamtsbezirk an der Wahl beteiligt haben.

Im Sinne einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindertageseinrichtungen und Jugendamt würden wir uns über Eure Teilnahme bei der Vollversammlung freuen, damit die Interessenvertretung der Dortmunder Elternschaft auf Stadt- und Landesebene ermöglicht wird.

Von daher appelliere wir an Euch,  von Eurem Stimmrecht bei der anstehenden Wahl des Jugendamtselternbeirates für das Kindergartenjahr 2020/2021 Gebrauch zu machen.

Bei Fragen stehen wir Euch  unter vorsitz@jaeb-dortmund.de jeder Zeit zur Verfügung.

Euer JAEB Dortmund

Stellungnahme des JAEB Dortmund zu dem offenen Brief des LEB

Lieber Vorstand des LEB,


wir als JAEB-Dortmund haben den offenen Brief vom 10.05.2020 intensiv gelesen, darüber energisch diskutiert und sehen uns veranlasst, unsererseits darauf zu reagieren.


Auch wenn wir die in dem Brief zum Ausdruck gebrachten Wut nachvollziehen können, gehen wir nicht mit allen Aussagen des LEB konform und möchten daher unsere Position klarstellen.


Wir möchten auch ausdrücklich betonen, dass wir mit dieser Stellungnahme nicht die jahrelange und wertvolle Arbeit des LEB ganzheitlich kritisieren möchten, sondern lediglich einige in dem Brief angesprochene Sachverhalte anders sehen.
Unserer Einschätzung nach ist der vom LEB verfasste offene Brief nicht unbedingt lösungsorientiert, sondern größtenteils problemorientiert
Insbesondere den Formulierungen, die teilweise von unterschiedlichen Berufsgruppen als Angriff und Unterstellungen gewertet werden, können wir uns nicht anschließen; wir befürchten, dass der Brief zu Verwürfnissen zwischen der Eltern- Erzieher- und Trägerschaft führen.


Auch die Bezugnahme auf die Altenpflege und die dort aufopferungsvoll arbeiteten Pfleger sehen wir nicht so.Wir sehen Eltern nicht als „liebevollen Laien“, sondern als Experten ihre Kinder.Die Gefahr von Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung ist ein großes, nicht zu unterschätzendes Problem, das insbesondere während der Corona-Pandemie besonders im Fokus stehen muss. Allerdings gehen wir davon aus, dass dies bei weitem nicht alle der derzeit nicht betreuten Kinder betrifft, sondern eine Minderheit – die es auch vor der Pandemie, und auch nach der Pandemie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen gilt.Letztendlich sind Eltern die primär verantwortlichen Personen für die Erziehung ihrer Kinder. Kein Fachpersonal kann die elterliche Verantwortung und Zuwendung ersetzen. Deswegen ist es auch die primäre Aufgabe der Eltern nicht nur die Kinder „bei Laune zu halten“, sondern sie auch zu fördern und zu fordern. Es darf nicht sein -vor, während und nach der Pandemie-, dass die gesamte Verantwortung bzgl. Erziehung den Trägern und den staatlichen Institutionen überlassen wird.


Wir sind auch nicht der Ansicht, dass Träger oder Tagespflegepersonal durch die Weiterzahlung der Gehälter und das Einsetzen des Rettungsschirms Anreize setzen, weniger kreativ zu sein, um Kinder zu betreuen und Lösungen für die Problematik zu finden.


Wir sehen vielmehr den Einsatz, den viele Träger und insbesondere Erzieher – ob Kindertagesstätte oder in der Tagespflege – derzeit leisten, um die Notbetreuung zu organisieren, und auch abseits der Notbetreuung den Kindern, die nicht betreut werden können, ihre Aufmerksamkeit durch Briefe, Videos und ganz viele kreative Ideen zukommen lassen.


Aus unserer Sicht zeigt das deutlich, dass sie die liebevolle Erziehung unserer Kinder mehr als Berufung, als als Beruf ansehen.
Unserer Ansicht nach sollte vermieden werden, unterschiedliche Gruppen gegeneinander auszuspielen.


Uns ist es bewusst, dass durch die Corona-Pandemie der zwischenmenschliche Kontakt heruntergefahren werden musste, um überhaupt die Krankheit zu verstehen, zu analysieren und die Infektionsketten verfolgen zu können. Dieselbe oder ähnliche Ansammlung von Kindern kann an den o.g. Orten genauso stattfinden wie in den Kitas. Dass Kinder „keinesfalls eine größere Rolle als Erwachsene bei der Übertragung des Coronavirus haben“ heißt ganz klar auch, dass sie eine Rolle spielen. Dieses nicht zu beachten ist eine absolute Fahrlässigkeit. Bei der Pandemie geht es nicht um einen Schnupfen, sondern um Leben oder Tod.


Wir finden zudem, dass es einen sehr großen Unterschied macht, wer unsere Kinder betreut.


Wir sehen auch nicht die teilweise Öffnung der Grundschulen als Beweis dafür, dass auch Kitas erneut in den „Normalbetrieb“ gehen können.
Die Hygieneregeln in den Grundschulen sind sicherlich schwierig umzusetzen; im Rahmen Betreuung jüngerer Kinder in der Kita- und/oder Tagespflege dürfte das schlichtweg unmöglich sein.


Abschließend stehen wir nicht hinter den Aussagen, dass „Schmerzensgeld“ für „die Ignoranz der Politik“ ausgezahlt werden solle und „keine Regierungspartei der letzten Jahre“ Familien mit Kindern ernsthaft im Blick gehabt habe.
Natürlich sehen wir auch die vielen Probleme im Bereich der frühkindlichen Bildung; wir sehen allerdings auch die Bemühungen der Politik und Verwaltung auf allen Ebenen, an diesen Problemen zu arbeiten. Daher sehen wir es als unsere Aufgabe, auf Missstände (Personalmangel, schleppender Ausbau der Betreuungsplätze, Elternbeiträge für frühkindliche Bildung) aufmerksam zu machen, und gemeinsam Lösungen hierfür zu finden.


Der Corona-Virus ist ein neuer und hoch gefährlicher Virus, der uns gesamtgesellschaftlich vor neue Herausforderungen stellt. Natürlich sind uns die Nöte und die Schwächen des Systems auf kommunaler wie auch Landes- und Bundesebene an vielen Stellen und auch die Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche der Eltern wie auch die der Kinder bewusst. Der Wunsch für Kinder wie auch Eltern Gehör zu verschaffen ist gut, wir bevorzugen aber eine andere Art und Weise.


In einer solchen Krisensituation aus unsere Sicht eher durch konstruktive Kritik an Lösungswegen gearbeitet werden – bei der Wertschätzung und Empathie nicht zu kurz kommen sollten.


Für uns als JAEB Dortmund steht das Wohl der Kinder, aber auch der Erzieher und aller Mitarbeiter der frühkindlichen Bildung und aller ihrer Familien im Vordergrund.


Wir hoffen, in Zukunft gemeinsam mit dem LEB und allen für die frühkindliche Bildung zuständigen Institutionen vertrauensvoll und konstruktiv zu arbeiten und uns für die Interessen der Kinder einzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

JAEB-Dortmund

Maskenpflicht

Das Tragen eines Behelfs-Mund-Nasen-Schutzes (BMNS) in Bus und Bahn sowie beim Einkauf ist ab Montag, 27. April, verpflichtend in NRW.

Eine sogenannte “Community-Maske” kann mithilfe einer Nähmaschine einfach selbstgemacht werden. Die Schneider*innen des Theaters zeigen, wie.

Hier der Link zur Nähanleitung der Stadt Dortmund.

https://www.dortmund.de/media/p/corona/Masken-Nahanleitung_A5_WEB.pdf

Allerdings brauchen Kinder bis zum Schuleintrittsalter keine Tragen.

Elternbrief Nr.2 vom Land NRW

Elternbrief Nr. 2 17.03.2020

Betreuung der Kinder von Eltern, die keinen Anspruch auf Betreuung in einem Kindertagesbetreuungsangebot haben

WICHTIGE INFORMATION zur Betreuung von Kindern in Großgruppen/ Betriebsgruppen/ am Arbeitsplatz

Das MKFFI möchte auch die Eltern in den nächsten Tagen und Wochen bestmöglich informieren. Mit diesem Elternbrief wenden wir uns insbesondere an die Eltern, die keinen Anspruch auf ein Kindertagesbetreuungsangebot haben. Wir danken Ihnen zunächst für das nach unserer Wahrnehmung große Verständnis, das Sie für die Umsetzung des Erlasses zum Betretungsverbot aufbringen. Wir wissen, dass Sie vor immensen Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung Ihrer Kinder stehen. Zudem bringt die Betreuung der Kinder für viele Eltern sehr schwierige, für manche auch existentielle Fragestellungen mit sich. Und auch wenn wir dafür Verständnis haben, momentan hat die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus die oberste Priorität. Deswegen warnen wir dringend davor, die Betreuung Ihrer Kinder so zu organisieren, dass neue Kontaktnetze entstehen. Dies befeuert die Ausbreitung des Coronavirus weiter.  Bitte bilden Sie keine Kinderbetreuungsgruppen am Arbeitsplatz.  Bitte bilden Sie keine größeren Kinderbetreuungsgruppen im privaten Rahmen. Diese Betreuungsformen konterkarieren die Infektionsschutzmaßnahme „Betretungsverbot in Kindertagesbetreuungsangeboten“.

Bitte betreuen Sie Ihr Kind/Ihre Kinder am Arbeitsplatz nur dann, wenn dadurch keine neuen Kontaktnetze entstehen.

Bitte organisieren Sie die Betreuung verantwortungsvoll und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Bitte lassen Sie Ihre Kinder nicht von den Großeltern betreuen.

Der Kinder- und Jugendminister Dr. Joachim Stamp hat hierzu mit dem Wirtschaftsminister Dr. Pinkwart vereinbart, dass dieser diese dringende Bitte auch an die Arbeitgeber heranträgt. Er wird dafür werben, dass diese alles tun, um eine Kinderbetreuung zu Hause zu ermöglichen.

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Elternbrief Nr.1 vom Land NRW

Elternbrief Nr. 1 17.03.2020

Betretungsverbot und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

Das MKFFI möchte auch die Eltern in den nächsten Tagen und Wochen bestmöglich informieren. Wir werden dazu die auf der Homepage des MKFFI eingestellten FAQ (www.mkffi.nrw) laufend aktualisieren. Darüber hinaus werden wir Elternbriefe herausgeben, in denen wir Sie über verschiedene Dinge informieren.

Mit diesem ersten Elternbrief möchten wir Ihnen vor allem unseren Dank aussprechen für das nach unserer Wahrnehmung große Verständnis, das Sie für die Umsetzung des Erlasses zum Betretungsverbot aufbringen. Die Eltern in Nordrhein-Westfalen haben am gestrigen Tag in hohem Maße mit dazu beigetragen, dass die in der aktuellen Situation unabkömmlichen Schlüsselpersonen ihre Kinder betreuen lassen konnten und gleichzeitig die Maßnahmen zur Verlangsamung der Pandemie greifen konnten. Hier haben die Familien in Nordrhein-Westfalen herausragendes geleistet. Uns ist klar: Die Familien in Nordrhein-Westfalen stehen jetzt unter enormen Druck. Sie stehen vor immensen Herausforderungen hinsichtlich der Betreuung Ihrer Kinder. Dies wirft für viele sehr schwierige, für manche auch existentielle, Fragen auf. Wir bitten um Verständnis, dass wir in den letzten Tagen unseren Fokus auf die Umsetzung des Betretungsverbotes und der Sicherstellung eines Betreuungsangebotes für Schlüsselpersonen setzen mussten. Wir können Ihnen versichern: Wir werden weitere Fragen schnellstmöglich klären.

Bitte organisieren Sie die Betreuung verantwortungsvoll und unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Bitte lassen Sie ihre Kinder nicht von den Großeltern betreuen.

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Landesregierung beschließt Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen

Das Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus beinhaltet unter anderem folgende Eckpunkte:

  • Grundschulen und weiterführende Schulen: Die Schulen in Nordrhein-Westfalen werden durch das Vorziehen des Beginns der Osterferien ab sofort ab Montag bis zum 19. April 2020 geschlossen. Die Schulen werden aber am Montag und Dienstag für eine Betreuung von nicht betreuten Schülerinnen und Schülern sorgen. In den weiterführenden Schulen wird für die aktuellen Abschlussjahrgänge sichergestellt, dass geplante nötige Prüfungen abgelegt werden können.
     
  • Kinderbetreuung: Ab Montag dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.

Allerdings müssen weiter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder vorgesehen werden:

  • für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln,
  • für Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Die Landesregierung stimmt sich bei der Schließung der Kindestagesbetreuungseinrichtungen eng mit den Trägern und kommunalen Spitzenverbänden ab.

  • Hochschulen: Nach Abstimmung mit den Landesrektorenkonferenzen wird der Vorlesungsbeginn des Sommersemesters 2020 in Nordrhein-Westfalen bis zum Ende der Osterferien verschoben. Ein entsprechender Erlass des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft wurde bereits herausgegeben.
  • Kultureinrichtungen: Die landeseigenen Kultureinrichtungen (Schauspielhaus Düsseldorf, Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Kunsthaus NRW Kornelimünster) bleiben ab sofort und zunächst bis einschließlich 19. April für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Weitere Maßnahmen: Veranstaltungen auch mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollen abgesagt werden, wenn sie nicht notwendig sind. Besuche in den Alten- und Pflegeeinrichtungen und in Krankenhäusern werden auf das Notwendigste eingeschränkt. Hierzu wird der Gesundheitsminister noch heute einen Erlass rausgeben. Mit Messen und Messebetreibern, die die Folgen der Krise aktuell besonders spüren, steht die Landesregierung in Kontakt.
  • Krisenstrukturen im Land: Zur Abstimmung aller Maßnahmen der Landesregierung mit zuständigen Behörden und Stellen in Nordrhein-Westfalen ist im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales bereits seit geraumer Zeit ein Corona-Lagezentrum eingerichtet worden, das seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen wird. Zusätzlich wird zur weiteren Unterstützung und Abstimmung mit dem Bund unter Leitung des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Nathanael Liminski, ein „Krisenkoordinationsrat Corona“ eingerichtet, dem alle Staatssekretärinnen und Staatsekretäre der Landesregierung angehören.
  • Landesverwaltung: Die Landesverwaltung wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit ihre Arbeitsfähigkeit voll gewährleistet bleibt. In Ministerien und Behörden soll dort, wo es möglich ist, mehr mobil gearbeitet werden. Die Entscheidung hierzu lieget bei den Ressorchefs.

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